header image
Home
Forum
Advanced Search
Links
Map
Blogs
Blog
Der Australienblog
Chris' Blog
Kims Blog
Muckis Blog
Langers Blog
Thorstens Blog
Blog der Ehemaligen
Login Form
Username

Password

Remember me
Password Reminder
No account yet? Create one
Statistics
Members: 41
News: 48
Web Links: 7
Visitors: 1415773
Home arrow Blog arrow Australienblog arrow Und alleine gehts weiter...
Und alleine gehts weiter... PDF Print E-mail
Written by Chris   
Dec 30, 2007 at 05:23 AM
Vor kurzem hab ich Thorsten also fluggerecht verpackt und auf eine lange, abenteuerliche Reise nach Deutschland geschickt... Doch in den Wochen vor seinem Flug haben wir natuerlich noch einiges erlebt. So haben wir einen beeindruckenden Segeltrip durch die Whitsunday Islands mitgemacht, sind dort durch Korallengaerten und tausende von Fischen getaucht (sechs Meter tief - fuer mich als sehr sehr Schlechtschwimmer gar nicht schlecht, was??)und geschnorchelt und haben die Zeit in diesem tropischen Inselparadies genossen. Thorsten hat es so gut gefallen, dass er das Gefuehl, auf dem Schiff zu sein einfach mitgenommen hat und auch nach dem Segeltrip einfach weiter herumgetorkelt ist... Danach ging es fuer uns immer weiter den Rest der Ostkueste hinauf, bis wir schliesslich in Cairns angekommen sind. Dort haben wir uns dann noch einmal nach einem Job fuer ein paar Wochen umgeschaut. Und bevor wir uns darueber im Klaren waren, sind wir nach wenigen Tagen schon etwa 60 km unter Cairns mitten in einem Papayafeld gestanden und haben in tropischer Hitze gefruitpickt. Nach der ersten Woche wurde uns von unserem lustigen Farmer angeboten, doch im Shed (Schuppen) auf der Farm zu schlafen. Kueche, Bad und tausende wilde Tiere gab es dort und so haben wir nicht lange ueberlegt, unsere Sachen gepackt und sind auf zur Farm. Ueber dem Bereich, wo wir unsere Smoko (so heissen die Pausen auf der Farm) hatten, sass eine etwa faustgrosse Spinne, die natuerlich regelmaessig gefuettert wurde. Im Shed sollte angeblich eine relativ grosse Python leben, doch ausser der Haut, ist uns nichts unter die Augen gekommen. Aber wie uns erklaert wurde, sind diese Tiere fuer den Menschen eh nicht gefaehrlich (eine typische Antwort, wenn man Australier fragt... "Crocodiles? Dangerous?? Haha... No, I don't think so! Only if they attack you...). Und so haben wir also drei Wochen auf unserer kleinen Farm verbracht und natuerlich auch die eher unangenehmen Seiten des Papayapickens kennengelernt: denn diese freundlich aussehenden Fruechte sind in wirklichkeit boesartige Biester, die nur darauf aus sind, arme arbeiter zu attackieren! Und ich rede nicht davon, dass es mal vorkommen kann, dass Thorsten beim picken eine auf eine fuer Maenner sehr empfindliche Stelle faellt. Nein, diese hinterlistige Frucht versteckt in ihrem Staengel (aehnlich wie Mangos) eine Fluessigkeit, die wenn man sie auf die Haut bekommt, sich richtiggehend hineinaetzt. Da ich als allergiker wohl eher empfindlich bin, habe ich die ausschlagaehnlichen Auswirkungen nicht nur auf den Armen, wo ich mit dem sep (wie der lustige Saft genannt wird) in Beruehrung kam, bekommen habe, sondern auch auf Beinen, Ruecken und Bauch. Einmal wurde Thorsten auch die Sonne ein bisschen zu viel und er musste sich gegen Mittag fruehzeitig verabschieden, da er wohl einen ordentlichen Hitzeschlag hatte. Doch nach drei Wochen waren wir wieder frei und um eine Erfahrung reicher, die es wirklich wert war. Danach ging es wieder in Richtung Cairns, wo wir (mehr oder weniger erfolgreich) unser Auto an den Mann gebracht haben. Danach sind wir (mit dem Flugzeug) die Kueste bis zur Gold Coast hinuntergeflogen, hatten in Surfers Paradise noch einige Dinge zu erledigen und nach zwei Tagen ging es auch schon wieder weiter nach Sydney. Dort hatten wir auch noch einmal ein paar Tage, in denen wir noch ein paar bekannte aus unserer langen Zeit in Surfers Paradise getroffen haben und bald schon war es fuer Thorsten an der Zeit, in den Flieger nach Deutschland zu steigen. Was haben wir geweint! ;-) Fuer mich ging es mit dem Greyhound Bus weiter nach Canberra, in die wohl langweiligste Hauptstadt der Welt, wo ich zwei Tage verbracht habe. Mittlerweile bin ich in Melbourne. Hier werde ich Silvester verbringen und mich wieder nach einem Job umschauen. Zum Wetter - ohne, dass ich jemanden eifersuechtig machen will... - wir haben heute nur 38 Grad, aber morgen soll es wieder ein bisschen waermer werden. An Neujahr soll das Thermometer sogar auf 41 Grad steigen. Gut, dann bleibt mir noch, euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wuenschen und euch hiermit liebe gruesse aus dem heissen Melbourne zu schicken.
User Comments
Please login or register to add comments

Random Image
IMG_9730.JPG
Who's Online
We have 3 guests online